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Kommode selber bauen: Eine detaillierte Anleitung

Mit Zuschnittliste, Werkzeugcheck und klaren Montageschritten bauen Sie eine stabile Kommode nach Maß.
Von der Westfalia Redaktion · Aktualisiert am 08.09.2026
Erstellt und geprüft von der Westfalia Redaktion.

Kurz erklärt: Eine Kommode bauen Sie aus einem passgenauen Korpus, stabilen Schubladen und einer verschraubten Rückwand. Planen Sie zuerst Breite, Höhe, Tiefe und den Verwendungszweck. Schneiden Sie 18-mm-Holzplatten nach einer Zuschnittliste zu, verbinden Sie die Teile rechtwinklig, montieren Sie Auszüge und behandeln Sie die Oberfläche mit Öl oder Lack.

Kommode selber bauen: Eine detaillierte Anleitung

Eine selbst gebaute Kommode passt exakt in Ihre Nische, bietet den gewünschten Stauraum und lässt sich auf Ihren Wohnstil abstimmen. Mit einer sauberen Planung, präzisem Zuschnitt und stabilen Auszügen entsteht ein Möbelstück, das viele Jahre hält.

Diese Holzmöbel Bauanleitung beschreibt ein Beispielmodell mit etwa 90 Zentimetern Breite, 82 Zentimetern Höhe, 42 Zentimetern Tiefe und drei Schubladen. Sie können die Maße anpassen, solange Sie Materialstärke, Auszugslänge und nötige Abstände gemeinsam berechnen.

Wie planen Sie eine Kommode nach Maß?

Beginnen Sie mit dem Aufstellort, nicht mit dem Holz. Messen Sie die verfügbare Breite, Höhe und Tiefe an mehreren Stellen. Berücksichtigen Sie Sockelleisten, Heizkörper, Türen und den Platz, den geöffnete Schubladen brauchen.

Überlegen Sie anschließend, was die Kommode aufnehmen soll. Kleidung braucht hohe, leichtgängige Schubladen. Für Geschirr, Bücher oder Werkzeug zählen eine höhere Traglast und eine besonders stabile Rückwand. Im Flur genügt oft ein flacher Korpus mit zwei breiten Schubladen.

Welche Maße funktionieren im Alltag?

  • Breite: 80 bis 120 Zentimeter passen in viele Wohn- und Schlafzimmer. Breitere Möbel brauchen eine Mittelverstärkung.
  • Höhe: 75 bis 90 Zentimeter bieten bequem erreichbaren Stauraum. Ab etwa 100 Zentimetern steigt das Kipprisiko.
  • Tiefe: 40 bis 45 Zentimeter nehmen Kleidung auf, ohne Laufwege unnötig zu verengen.
  • Schubladenhöhe: 16 bis 22 Zentimeter Innenhöhe eignen sich für gefaltete Kleidung und kleine Haushaltsgegenstände.
  • Abstände: Planen Sie zwischen den Fronten 3 bis 5 Millimeter Luft ein, damit nichts klemmt.

Zeichnen Sie die Kommode zuerst auf Millimeterpapier oder in einer einfachen 3D-Skizze. Markieren Sie Materialstärken, Auszüge, Rückwand und Boden. Die Innenbreite des Korpus ergibt sich aus der Außenbreite abzüglich zweimal der Plattenstärke. Bei 90 Zentimetern Außenbreite und 18 Millimeter starken Seiten bleiben 86,4 Zentimeter zwischen den Seitenwänden.

Seitliche Kugelauszüge brauchen auf jeder Seite den vom Hersteller angegebenen Abstand, häufig etwa 12 bis 13 Millimeter. Die nutzbare Schubladenbreite beträgt in diesem Beispiel rund 83,8 Zentimeter. Prüfen Sie diese Zahl mit dem Datenblatt Ihres Auszugs, bevor Sie Holz zuschneiden.

Als Maßvergleich für eine fertige Kommode mit zwei Schubfächern, offenem Fach und Rollen eignet sich

. Übernehmen Sie daraus keine Maße ungeprüft, sondern vergleichen Sie Aufteilung, Zugriffshöhe und Standfläche mit Ihrem eigenen Entwurf.

Weitere fertige Kommoden und kompakte Kleinmöbel zeigen, wie stark Frontaufteilung und Sockelhöhe die Wirkung eines Möbelstücks verändern. Für eine DIY-Kommode zählt am Ende die Kombination aus passendem Maß und ausreichender Stabilität.

Profi-Tipp

Bestellen oder schneiden Sie die Platten erst, wenn Sie die Auszüge ausgewählt haben. Notieren Sie deren Einbaumaß direkt in der Zeichnung. So vermeiden Sie eine Schublade, die wenige Millimeter zu breit oder zu tief ausfällt.

Welche Materialien und Werkzeuge brauchen Sie?

Für den Korpus eignen sich 18 Millimeter starke Multiplexplatten, Tischlerplatten oder stabile Möbelbauplatten. Multiplex bleibt formstabil, trägt hohe Lasten und lässt sich an den Kanten sauber schleifen. Eine furnierte Platte wirkt wohnlich, verlangt an offenen Schnittkanten aber eine sorgfältige Versiegelung.

Massivholz bringt eine natürliche Oberfläche mit, arbeitet jedoch durch Luftfeuchtigkeit. Lassen Sie Massivholz mehrere Tage im Raum lagern, bevor Sie es verarbeiten. Bei breiten Deckplatten helfen Langlöcher oder geeignete Beschläge, damit das Holz quer zur Faser arbeiten kann.

Beispiel für eine Zuschnittliste

Die folgende Liste gilt für einen Korpus mit 90 Zentimetern Außenbreite, 82 Zentimetern Höhe, 42 Zentimetern Tiefe, drei Schubladen und einer 6 Millimeter starken Rückwand. Der Deckel liegt auf den Seiten auf, der Boden sitzt zwischen den Seiten. Passen Sie die Maße an Ihre Auszüge und die tatsächliche Materialstärke an.

BauteilAnzahlMaß in MillimeternMaterial
Seitenteile2802 x 42018 mm
Deckel1900 x 42018 mm
Boden1864 x 42018 mm
Rückwand1900 x 8026 mm
Schubladenseiten6170 x 35018 mm
Schubladenfronten und Rückteile6170 x 80218 mm
Schubladenböden3802 x 3506 bis 8 mm
Frontblenden3860 x 22018 mm

Die Zuschnittliste bildet einen Startpunkt. Die Frontblenden verdecken die Korpusöffnung und dürfen deshalb etwas breiter als die Schubladenkästen ausfallen. Teilen Sie die Höhe nicht blind durch drei, sondern rechnen Sie obere und untere Luft, Auszugshöhe sowie die Fugen zwischen den Fronten ein.

Welche Werkzeuge erleichtern den Bau?

  • Handkreissäge mit Führungsschiene oder Tischkreissäge für gerade Schnitte
  • Akkuschrauber, Bohrer, Senker und passende Holzschrauben
  • Meterstab, Streichmaß, Bleistift und ein genauer Winkel
  • Zwingen für die Montage und ein Maßband für die Diagonalprüfung
  • Exzenterschleifer oder Schleifklotz mit 120er, 180er und 240er Körnung
  • Schutzbrille, Gehörschutz und Atemschutz beim Sägen und Schleifen

Planen Sie zusätzlich Holzleim der Beanspruchungsklasse D3, Kantenumleimer oder Massivholzkanten und geeignete Beschläge ein. In der Kategorie Möbel Zubehör finden Sie verschiedene Ergänzungen für die spätere Ausstattung. Wählen Sie Schrauben so, dass sie nicht durch die 18-Millimeter-Platte austreten.

Für eine kompakte, helle Gestaltung kann

als Beispiel dienen. Die wandmontierten Nachttische mit Schublade zeigen, wie eine Eichenoptik und eine reduzierte Front ein kleines Stauraum Möbel ruhig wirken lassen. Bei einer freistehenden Kommode brauchen Sie zusätzlich einen tragfähigen Sockel und eine Kippsicherung.

„Gutes Design ist so wenig Design wie möglich.“

Dieter Rams, „Zehn Thesen für gutes Design“, Vitsoe

Wie bauen Sie den Korpus rechtwinklig?

Übertragen Sie zunächst alle Schnittlinien mit einem scharfen Bleistift und markieren Sie die Sichtseiten. Legen Sie die Teile vor der Montage trocken aus. So erkennen Sie verdrehte Platten, Ausrisse und eine unpassende Maserungsrichtung, bevor Leim ins Spiel kommt.

Welche Reihenfolge bewährt sich?

  1. Kanten vorbereiten: Schleifen Sie die Schnittkanten leicht und entfernen Sie lose Fasern. Runden Sie sichtbare Kanten mit einem kleinen Schleifradius ab.
  2. Bohrpunkte anreißen: Markieren Sie die Positionen für Boden, Deckel und Auszüge von derselben Bezugskante aus. Eine Schablone sorgt für identische Abstände.
  3. Boden einsetzen: Tragen Sie eine dünne Leimspur auf die Verbindung auf, stellen Sie die Seiten an und verschrauben Sie den Boden von außen oder mit verdeckten Verbindern.
  4. Deckel montieren: Setzen Sie den Deckel auf die Seiten, richten Sie die Vorderkanten bündig aus und fixieren Sie ihn mit Zwingen. Bohren Sie vor, senken Sie die Schrauben ab und verschließen Sie die Löcher bei Bedarf mit Holzstopfen.
  5. Diagonalen prüfen: Messen Sie beide Diagonalen des Korpus. Stimmen die Werte nicht überein, verschieben Sie das Möbel vorsichtig, bevor die Rückwand die Form festlegt.
  6. Rückwand befestigen: Richten Sie die Rückwand an einer Seite bündig aus und verschrauben Sie sie ringsum mit kurzen Schrauben. Kontrollieren Sie dabei weiter die Rechtwinkligkeit.

Eine Rückwand aus 6 Millimeter starkem HDF oder Sperrholz stabilisiert den Korpus gegen seitliches Verziehen. Tackern Sie sie nicht nur an wenigen Punkten fest. Setzen Sie die Schrauben oder Nägel in gleichmäßigen Abständen von etwa 12 bis 15 Zentimetern und halten Sie ausreichend Abstand zu den Kanten.

Arbeiten Sie bei sichtbaren Flächen mit einer Opferplatte unter dem Werkstück. Dadurch reißen die Fasern beim Austritt des Sägeblatts weniger aus. Kleben Sie empfindliche Kanten vor dem Schnitt mit Malerkrepp ab und sägen Sie mit einem feinen Blatt.

Wichtiger Hinweis

Tragen Sie beim Sägen Schutzbrille und Gehörschutz und sichern Sie die Platte gegen Verrutschen. Prüfen Sie vor jedem Schnitt, ob das Sägeblatt frei läuft. Bohren Sie bei der späteren Wandbefestigung niemals ohne Leitungsprüfung in unbekannte Bereiche.

Wenn Sie Leim verwenden, entfernen Sie austretende Reste sofort mit einem leicht feuchten Tuch. Ausgehärteter Leim nimmt Öl und Lack anders an als Holz und hinterlässt helle Flecken. Lassen Sie den Korpus nach der Montage mindestens einige Stunden ruhen, bevor Sie ihn umdrehen oder die Auszüge einsetzen.

Wie entstehen stabile Schubladen und eine sichere Rückwand?

Montieren Sie die Auszüge, bevor Sie die Schubladenkästen endgültig schließen. So können Sie die Einbauhöhe und den Laufweg noch korrigieren. Seitliche Kugelauszüge sitzen meist parallel zu den Korpuswänden und brauchen auf beiden Seiten denselben Abstand.

Wie bauen Sie die Schubladenkästen?

Verbinden Sie zuerst jeweils zwei Seiten mit der Front und dem Rückteil. Leimen Sie die Stoßflächen, bohren Sie vor und setzen Sie Schrauben oder Dübel. Prüfen Sie den Kasten mit dem Winkel, bevor Sie den Boden befestigen.

Der Boden kann in einer Nut liegen oder von unten aufgeschraubt werden. Eine Nut wirkt sauber und versteift den Kasten, erfordert aber eine Oberfräse oder einen präzisen Nutfräser. Für das erste Projekt genügt ein sauber verschraubter 6- bis 8-Millimeter-Boden, wenn Sie die Traglast der Schublade berücksichtigen.

Setzen Sie die Auszüge zunächst lose an. Markieren Sie eine gemeinsame Grundlinie an beiden Korpuswänden und übertragen Sie diese auf die Schubladenkästen. Schrauben Sie die Auszüge mit den mittleren Langlöchern fest, testen Sie den Lauf und ziehen Sie erst danach alle Schrauben an.

Wie richten Sie die Fronten aus?

Schieben Sie alle Kästen ein und legen Sie zwischen den Frontblenden gleich dicke Abstandshalter. Richten Sie die obere Front zuerst aus, fixieren Sie sie mit Zwingen und verschrauben Sie sie von innen. Wiederholen Sie den Vorgang von oben nach unten.

Griffe montieren Sie erst, wenn alle Fronten sitzen. Bohren Sie die Löcher mit einer Schablone und kleben Sie die Vorderseite an der Bohrstelle ab. Das verhindert Ausrisse und hält alle Griffe auf derselben Höhe.

zeigt eine andere praktische Stauraumaufteilung mit großer Schublade und zwei Innenablagen. Diese Kombination eignet sich als Anregung, wenn Sie bei Ihrer DIY-Kommode neben Schubladen ein offenes Fach oder einen festen Einlegeboden vorsehen möchten.

Eine freistehende Kommode braucht eine belastbare Rückwand und eine zusätzliche Verbindung zur Wand. Nutzen Sie einen Kippschutzwinkel oder eine durchgehende Aufhängeschiene. Bei Gipskarton setzen Sie passende Hohlraumdübel oder befestigen die Sicherung an einer tragenden Unterkonstruktion.

Besonders im Kinderzimmer darf das Möbel nicht nur durch sein Eigengewicht stehen. Die Kategorie Kommoden bietet Beispiele für unterschiedliche Korpusformen, ersetzt aber keine eigene Prüfung der Wand, des Bodens und der Kippsicherung.

„Haben Sie nichts in Ihrem Haus, von dem Sie nicht wissen, dass es nützlich ist, oder von dem Sie nicht glauben, dass es schön ist.“

William Morris, „The Beauty of Life“, 1880

Wie behandeln Sie die Oberfläche und stellen die Kommode fertig?

Beginnen Sie mit dem Schleifen, sobald alle sichtbaren Verbindungen trocken sind. Bearbeiten Sie große Flächen mit 120er Körnung, wechseln Sie danach zu 180er Körnung und glätten Sie bei einer lackierten Oberfläche mit 240er Körnung. Schleifen Sie immer in Faserrichtung, damit keine quer laufenden Kratzer sichtbar bleiben.

Entstauben Sie das Möbel gründlich mit einem weichen Pinsel und einem leicht nebelfeuchten Tuch. Testen Sie Öl, Lack oder Lasur an einem Reststück aus demselben Holz. Unterschiede in Farbe und Saugverhalten fallen an den Kanten oft stärker aus als auf der Fläche.

Öl, Lack oder Lasur?

  • Hartwachsöl: betont die Holzstruktur, fühlt sich natürlich an und lässt sich partiell ausbessern. Tragen Sie zwei dünne Schichten auf und polieren Sie überschüssiges Öl ab.
  • Möbellack: schützt gut vor Flecken und eignet sich für stark beanspruchte Flächen. Schleifen Sie zwischen den Schichten leicht an und halten Sie die Trocknungszeiten ein.
  • Lasur: verändert den Farbton, ohne die Maserung vollständig abzudecken. Verwenden Sie eine für Innenräume geeignete Variante.

Versiegeln Sie besonders die unteren Kanten, die Rückseite und alle Bohrungen. Stellen Sie die Kommode erst auf, wenn die Oberfläche vollständig durchgehärtet ist. Eine trockene Oberfläche kann sich nach wenigen Stunden fest anfühlen, während das Material darunter noch empfindlich bleibt.

Montieren Sie anschließend Griffe, Auszüge und die Kippsicherung. Prüfen Sie jede Schublade mit zunehmender Last. Sie sollte ohne Schleifen laufen, nicht von selbst öffnen und auch bei vollständig ausgezogenem Zustand stabil bleiben.

Wenn Sie das Möbel beim Schleifen oder Lackieren bewegen müssen, schützen Möbelroller den Boden und erleichtern das Wenden. Nutzen Sie die Rollen nur für den Transport und stellen Sie die Kommode am endgültigen Platz wieder sicher und kippsicher auf.

Zusätzlicher Rat

Bringen Sie Filzgleiter nur an, wenn das Möbel dauerhaft auf einem ebenen Boden steht. Bei Teppich, unebenem Untergrund oder hoher Beladung sind verstellbare Füße stabiler. Kontrollieren Sie die Schrauben nach einigen Wochen und ziehen Sie gelockerte Beschläge nach.

Reinigen Sie die fertige DIY-Kommode mit einem weichen, nur leicht feuchten Tuch. Vermeiden Sie stehendes Wasser an den Kanten und aggressive Reiniger. Mit einer präzisen Zuschnittliste, sauber ausgerichteten Korpusteilen und gut eingestellten Auszügen bauen Sie ein langlebiges Möbelstück, das Ihren verfügbaren Platz optimal nutzt.

Häufige Fragen

Welche Holzplatte eignet sich für eine selbst gebaute Kommode?
Für eine robuste Kommode eignen sich 18-mm-Multiplexplatten, furnierte Tischlerplatten oder gut beschichtete Möbelbauplatten. Multiplex bleibt formstabil und trägt schwere Schubladen. Massivholz wirkt hochwertig, arbeitet aber stärker. Lassen Sie das Holz vor der Montage akklimatisieren und versiegeln Sie alle sichtbaren Kanten gegen Feuchtigkeit.
Wie tief sollte eine DIY-Kommode sein?
Für Kleidung und Wohnaccessoires reichen 40 bis 45 Zentimeter Korpustiefe. Planen Sie bei seitlich laufenden Auszügen zusätzlich die Schubladenfront und den nötigen Luftspalt ein. Messen Sie Türen, Sockelleisten und Laufwege. In einer schmalen Nische wählen Sie 30 bis 35 Zentimeter und weniger, dafür höhere Schubladen.
Welche Auszüge passen zu einer selbst gebauten Kommode?
Seitliche Kugelauszüge eignen sich für ein Erstlingsprojekt, weil Sie sie ohne Fräsung montieren können. Wählen Sie die Länge nach der Schubladentiefe und halten Sie den geforderten seitlichen Abstand exakt ein. Für verdeckte Auszüge brauchen Sie präzisere Fräsungen. Prüfen Sie die Traglast für Bücher oder Geschirr.
Wie befestigen Sie eine Kommode sicher an der Wand?
Schrauben Sie einen stabilen Winkel oder eine Kippsicherung durch die Rückwand in tragfähiges Mauerwerk. Verwenden Sie Dübel passend zu Beton, Ziegel oder Gipskarton und prüfen Sie Leitungen vor dem Bohren. Hohe, schmale Kommoden sowie Möbel in Kinderzimmern brauchen immer eine zusätzliche Wandbefestigung.
Wie behandeln Sie die Oberfläche einer selbst gebauten Kommode?
Schleifen Sie die Flächen mit 120er und 180er Körnung, entstauben Sie gründlich und tragen Sie Hartwachsöl oder Möbellack in dünnen Schichten auf. Öl betont die Holzstruktur und braucht regelmäßige Pflege. Lack schützt stärker vor Flecken. Testen Sie den Farbton zuerst an einem Reststück.
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