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Dampfgarer und Schnellkochtöpfe Test und Vergleich 2026

Vergleich von Dampfgarern und Schnellkochtöpfen mit klarer Kaufberatung für Ihren Kochalltag.
Von der Westfalia Redaktion · Aktualisiert am 11.09.2026
Erstellt und geprüft von der Westfalia Redaktion.

Kurz erklärt: Die beste Wahl hängt vom Kochziel ab: Ein Dampfgarer gart Gemüse, Fisch und Beilagen besonders schonend, während ein Schnellkochtopf Garzeiten bei Eintöpfen, Hülsenfrüchten und Fleisch verkürzt. Unser Vergleich ordnet Bauart, Bedienung, Fassungsvermögen, Sicherheit und Reinigung ein, damit Sie gezielt das passende Gerät wählen.

Dampfgarer und Schnellkochtöpfe lösen unterschiedliche Küchenaufgaben. Dampfgarer garen Lebensmittel schonend mit heißem Wasserdampf. Schnellkochtöpfe bauen im geschlossenen Topf Druck auf und verkürzen dadurch die Garzeit vieler Speisen. Welches Gerät zu Ihnen passt, hängt deshalb von Ihren Rezepten, Ihrer Haushaltsgröße und Ihrer bevorzugten Bedienung ab.

Dieser Test und Vergleich 2026 stellt die wichtigsten Bauarten gegenüber und erklärt, worauf Sie beim Kauf achten sollten. Sie erfahren, welches Gerät Gemüse, Fisch und Beilagen besonders behutsam gart, wann ein Schnellkochtopf seine Stärken ausspielt und welche Sicherheits- und Reinigungsmerkmale im Alltag zählen.

Die Produktbeispiele basieren auf den vorgegebenen Artikeldaten. Prüfen Sie vor einer Bestellung immer die aktuelle Verfügbarkeit und die vollständigen technischen Angaben. Eine große Auswahl an Dampfgarern und Schnellkochtöpfen finden Sie im passenden Bereich für Kochgeräte.

Was unterscheidet Dampfgarer und Schnellkochtöpfe?

Beide Geräte nutzen Wasserdampf, doch die Art des Garens unterscheidet sich deutlich. Ein Dampfgarer arbeitet mit frei zirkulierendem Dampf. Das Gargut liegt in einem Einsatz über dem Wasser und kommt nicht direkt mit der Flüssigkeit in Kontakt. Dadurch bleiben Struktur, Farbe und Eigengeschmack vieler Lebensmittel gut erhalten.

Dampfgarer: sanft und übersichtlich

Im Dampfgarer sehen Sie die einzelnen Ebenen und können verschiedene Zutaten getrennt voneinander garen. Gemüse bleibt bissfest, Fisch zerfällt weniger leicht und Beilagen lassen sich ohne zusätzliches Fett zubereiten. Besonders praktisch ist die klare Trennung von Wasser und Gargut. Säfte, Gewürze und Aromen vermischen sich weniger als in einem gefüllten Topf.

Elektrische Geräte bieten oft eine komfortable Steuerung. Sie füllen den Wasserbehälter, verteilen die Lebensmittel auf den Einsätzen und wählen die gewünschte Einstellung. Während des Garens müssen Sie den Topf meist nicht ständig beaufsichtigen. Für eine abwechslungsreiche Alltagsküche ist das sinnvoll, wenn Sie regelmäßig Gemüse, Reis, Fisch oder schonende Beilagen zubereiten.

Schnellkochtopf: Druck für kürzere Garzeiten

Ein Schnellkochtopf verschließt den Garraum und erhöht den Druck. Dadurch steigt die Gartemperatur, und harte Zutaten werden schneller weich. Eintöpfe, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Suppen und kräftige Fleischgerichte profitieren besonders von diesem Prinzip. Der Topf eignet sich außerdem, wenn Sie mit wenig Flüssigkeit arbeiten und Aromen intensiv verbinden möchten.

Die geschlossene Bauweise verlangt mehr Aufmerksamkeit bei der Bedienung. Sie können den Deckel nicht jederzeit öffnen, ohne den Druck zunächst kontrolliert abzubauen. Dafür arbeitet der Schnellkochtopf effizient und verwandelt feste Zutaten in kurzer Zeit in eine weiche, aromatische Mahlzeit.

Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick:

  • Dampfgarer: schonendes Garen, gute Sichtbarkeit, getrennte Einsätze und vielseitige Beilagen.
  • Schnellkochtopf: Druckgaren, kurze Garzeiten, kräftige Ergebnisse und besonders gut für harte Zutaten.
  • Beide Geräte: wasserbasiertes Garen, geschlossene Arbeitsabläufe und ein geringerer Bedarf an zusätzlichem Fett.
Tipp: Wählen Sie nach Ihren häufigsten Gerichten. Kochen Sie vor allem frisches Gemüse und Fisch, passt ein Dampfgarer meist besser. Bereiten Sie oft Suppen, Eintöpfe oder Hülsenfrüchte zu, spielt ein Schnellkochtopf seine Stärken aus.

Welche Modelle stehen im Vergleich?

Im Vergleich stehen unterschiedliche Bauformen. Elektrische Geräte richten sich an Nutzer, die automatische Einstellungen und eine einfache Ablaufsteuerung bevorzugen. Klassische Dämpfer arbeiten auf dem Herd und passen gut zu kleinen Beilagen. Schnellkochtöpfe gibt es als kompakte Einzelmodelle oder als umfangreiche Sets mit mehreren Komponenten.

Elektrischer Dampfgarer für geplante Abläufe

, der elektronische Dampfgarer aus Edelstahl, steht für die komfortable Variante. Sie füllen Wasser ein, verteilen das Gargut und steuern den Ablauf über die Elektronik. Das eignet sich für Nutzer, die Gemüse, Fisch oder Beilagen regelmäßig auf dieselbe Weise zubereiten und den Garvorgang möglichst übersichtlich halten möchten.

Ein elektrischer Dampfgarer braucht einen festen Platz in der Küche und eine Steckdose. Prüfen Sie deshalb, ob Sie das Gerät nach jeder Nutzung leicht verstauen können. Entscheidend sind außerdem gut erreichbare Bedienelemente, ein ablesbarer Wasserstand und Einsätze, die sich ohne Kraftaufwand herausnehmen lassen.

Klassischer Kartoffel- und Gemüsedämpfer

, der Emaille-Kartoffeldämpfer, richtet sich an Haushalte, die eine einfache Lösung für Kartoffeln und Gemüse suchen. Emaille lässt sich hygienisch reinigen und wirkt in der Küche traditionell. Der Dämpfer benötigt keine Elektronik und wird direkt auf dem Herd eingesetzt.

Diese Bauart eignet sich besonders, wenn Sie keine zusätzlichen Programme benötigen und den Garprozess selbst kontrollieren möchten. Sie bleibt überschaubar, nimmt wenig Technik in Anspruch und passt gut zu klassischen Beilagen. Achten Sie auf einen stabilen Stand, einen passenden Deckel und eine angenehme Handhabung der Griffe.

Schnellkochtopf als Einzelmodell oder Set

, das mehrteilige Biostar-Schnellkochtopf-Set aus Edelstahl, bietet eine flexible Lösung für unterschiedliche Kochsituationen. Ein Set kann sinnvoll sein, wenn Sie mehrere Topfgrößen oder passende Komponenten nutzen möchten. Edelstahl ist robust, langlebig und leicht in verschiedene Küchenstile zu integrieren.

, der Mehrzer-Premium-Schnellkochtopf aus Edelstahl, richtet sich an Nutzer, die ein großzügiges Einzelmodell für größere Portionen suchen. Ein größerer Schnellkochtopf erleichtert das Kochen für Familien und das Vorbereiten von Eintöpfen. Prüfen Sie dennoch, ob Sie ausreichend Stauraum und eine passende Herdfläche haben.

Die meistbewerteten Dampfgarer, Schnellkochtöpfe aus unserem Sortiment im direkten Vergleich:

ModellKundenbewertungVerfügbarkeit
Schnellkochtopf-Set „Biostar“, Edelstahl, 6-teiligDerzeit nicht verfügbar
Aluguss Schnellkochtopf-Set 6 tlg. 5 Liter + 3 LiterDerzeit nicht verfügbar
Elektronischer Dampfgarer „DG2“, Edelstahl, 1200 WattDerzeit nicht verfügbar
Emaille Kartoffeldämpfer Ø 18 cm - Kartoffel/Gemüsetopf mit 1,8 L / 2,4 LDerzeit nicht verfügbar
Hochdruckschlauch zur FettpresseDerzeit nicht verfügbar
Hinweis: Die ausgewählten Produktbeispiele sind in den zugrunde liegenden Artikeldaten als nicht verfügbar gekennzeichnet. Verfügbarkeiten können sich ändern. Prüfen Sie vor dem Kauf die aktuelle Produktseite, die Ausstattung und die Angaben zur passenden Herdart.

Wie haben wir die Modelle eingeordnet?

Für diesen redaktionellen Test und Vergleich zählt, wie gut ein Gerät seine typische Aufgabe unterstützt. Wir betrachten nicht nur die Bauart, sondern auch die Bedienung, die Reinigung und die Sicherheit. So entsteht eine Einordnung, die Ihnen bei der Auswahl im Alltag hilft.

Garkomfort und Ergebnis

Ein gutes Gerät verteilt Wärme und Dampf gleichmäßig. Beim Dampfgarer achten Sie auf eine sinnvolle Anordnung der Einsätze und ausreichend Platz zwischen den Lebensmitteln. Dampf muss zirkulieren können, sonst garen einzelne Bereiche schneller als andere. Durch getrennte Ebenen können Sie Zutaten mit unterschiedlichen Garzeiten besser kombinieren.

Beim Schnellkochtopf zählt eine stabile Druckregelung. Der Topf sollte den Druck zuverlässig halten und das Ende des Garvorgangs klar anzeigen. Praktisch sind verständliche Markierungen und ein Deckel, der sich nur in der vorgesehenen Position schließen lässt. So behalten Sie auch bei längeren Rezepten den Ablauf im Blick.

Bedienung und Sicherheit

Dampfgarer wirken im Alltag meist unkompliziert. Sie arbeiten mit heißem Wasserdampf, deshalb bleiben Deckel und Einsätze dennoch eine Verbrennungsgefahr. Öffnen Sie das Gerät vorsichtig und halten Sie Ihr Gesicht nicht direkt über den austretenden Dampf.

Beim Schnellkochtopf ist die Sicherheitsausstattung besonders wichtig. Kontrollieren Sie vor jedem Einsatz, ob Dichtung und Ventil sauber sitzen. Ein verriegelter Deckel, eine erkennbare Druckanzeige und eine kontrollierte Druckentlastung erleichtern die sichere Nutzung.

Achtung: Öffnen Sie einen Schnellkochtopf niemals mit Gewalt. Warten Sie, bis der Druck vollständig abgebaut ist, und befolgen Sie die Anleitung des Herstellers. Füllen Sie den Topf nicht über die angegebene Markierung und lassen Sie bei stark quellenden Lebensmitteln ausreichend Raum.

Reinigung und Pflege

Nach dem Kochen entscheidet die Reinigung darüber, wie angenehm ein Gerät langfristig bleibt. Beim Dampfgarer sollten Sie Wasserreste aus dem Behälter entfernen und Einsätze von Speiseresten befreien. Lassen Sie die Teile offen trocknen, damit sich keine Gerüche oder Rückstände festsetzen.

Beim Schnellkochtopf verdienen Dichtung, Ventil und Deckel besondere Aufmerksamkeit. Entfernen Sie kleine Partikel aus den Öffnungen und prüfen Sie die Dichtung regelmäßig auf Risse oder Verformungen. Ersatzteile sollten sich unkompliziert nachbestellen lassen. Ein Topf, der sich vollständig zerlegen und reinigen lässt, bleibt im Alltag zuverlässiger.

  • Entfernen Sie Wasser und Speisereste direkt nach dem Kochen.
  • Reinigen Sie Dichtungen und Ventile vorsichtig und ohne spitze Gegenstände.
  • Trocknen Sie Topf, Deckel und Einsätze getrennt voneinander.
  • Lagern Sie den Deckel nicht dauerhaft luftdicht auf dem feuchten Topf.

Welcher Dampfgarer passt zu Ihrem Alltag?

Ein Dampfgarer passt zu Ihnen, wenn Sie frische Zutaten schonend zubereiten und den Geschmack der Lebensmittel in den Vordergrund stellen. Er eignet sich für Gemüse, Fisch, Kartoffeln, Reis, Teigwaren und viele Beilagen. Auch beim Erwärmen kann Dampf Vorteile bieten, weil Speisen weniger austrocknen als bei trockener Hitze.

Im Bereich Kochgeschirr finden Sie verschiedene Lösungen für Herd und Arbeitsplatte. Entscheiden Sie zunächst, ob Sie ein elektrisches Gerät mit Steuerung oder einen klassischen Einsatz für Ihren vorhandenen Topf bevorzugen. Beide Varianten können gut funktionieren, wenn Größe und Arbeitsweise zu Ihrer Küche passen.

Für Gemüse, Fisch und Beilagen

Beim Gemüse zählt eine gleichmäßige Dampfverteilung. Brokkoli, Karotten, Zucchini und Blattgemüse benötigen oft unterschiedliche Garzeiten. Mehrere Ebenen erleichtern die Kombination, wenn Sie die Zutaten passend anordnen. Legen Sie empfindlichen Fisch auf eine eigene Ebene, damit sich Gerüche weniger stark übertragen.

Für Reis und ähnliche Beilagen sollten Sie auf einen geeigneten Einsatz achten. Der Dampfgarer arbeitet nicht wie ein klassischer Topf mit direktem Wasserbad. Halten Sie sich an die Mengen- und Wasserangaben des Herstellers. So vermeiden Sie harte Stellen, überschüssige Flüssigkeit oder ein ungleichmäßiges Ergebnis.

Elektrisch oder klassisch?

Ein elektrischer Dampfgarer bietet Komfort, wenn Sie häufig nach festen Abläufen kochen. Timer, Programme und automatische Abschaltung können den Alltag erleichtern. Prüfen Sie, ob die Bedienelemente klar beschriftet sind und ob sich der Wasserbehälter bequem befüllen lässt.

Ein klassischer Dämpfer ist eine gute Wahl, wenn Sie möglichst wenig Technik wünschen. Sie steuern Temperatur und Dauer direkt über den Herd. Das verlangt etwas mehr Aufmerksamkeit, gibt Ihnen aber eine unmittelbare Kontrolle. Für gelegentliche Beilagen reicht diese Lösung oft vollkommen aus.

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Berücksichtigen Sie außerdem den Stauraum. Einsätze, Deckel und Wasserbehälter benötigen nach dem Trocknen einen festen Platz. Wenn Sie das Gerät häufig nutzen möchten, sollte es schnell griffbereit sein. Ein schwer zugängliches Gerät bleibt sonst trotz guter Garergebnisse ungenutzt.

Welcher Schnellkochtopf passt zu Ihren Gerichten?

Ein Schnellkochtopf lohnt sich vor allem, wenn Sie regelmäßig Speisen mit langen Garzeiten kochen. Hülsenfrüchte, Suppen, Schmorgerichte und kräftige Eintöpfe werden unter Druck schneller weich. Auch Kartoffeln und bestimmte Fleischstücke profitieren von der feuchten Hitze im geschlossenen Topf.

Für Eintöpfe, Hülsenfrüchte und Fleisch

Bei Hülsenfrüchten beachten Sie die Hinweise zur Einweichzeit und zur maximalen Füllmenge. Bohnen, Linsen und ähnliche Zutaten können aufquellen oder schäumen. Der Topf braucht deshalb genügend freien Raum. Verwenden Sie nur so viel Flüssigkeit, wie das Rezept und die Anleitung vorsehen.

Für Fleischgerichte hilft der Schnellkochtopf, feste Stücke zart zu garen. Braten Sie Zutaten bei Bedarf vorher an, bevor Sie Flüssigkeit und Deckel hinzufügen. Nach dem Druckgaren können Sie die Sauce außerhalb des geschlossenen Systems abschmecken und bei Bedarf einkochen.

Set oder einzelner Schnellkochtopf?

Ein Set passt zu Ihnen, wenn Sie unterschiedliche Mengen zubereiten und mehrere Topfvarianten verwenden möchten. Das kann beim Kochen für mehrere Personen, beim Vorbereiten von Vorräten oder bei wechselnden Rezepten praktisch sein. Achten Sie darauf, dass alle Komponenten leicht zu reinigen und sinnvoll zu verstauen sind.

Ein einzelner großer Schnellkochtopf genügt, wenn Sie meist ähnliche Gerichte kochen. Er bietet einen festen Ablauf und weniger Zubehör. Wählen Sie das Volumen nicht nur nach der maximalen Menge, sondern auch nach Ihrem üblichen Kochverhalten. Ein zu großer Topf braucht mehr Platz und kann für kleine Portionen unpraktisch sein.

Herd, Deckel und Druckregelung

Prüfen Sie, ob der Topfboden für Ihr Kochfeld geeignet ist. Ein plan aufliegender Boden verbessert die Wärmeübertragung. Der Deckel sollte sich leicht schließen lassen und eine klare Verriegelung besitzen. Achten Sie auf eine verständliche Druckanzeige und darauf, ob die Druckstufe zu Ihren Rezepten passt.

Nach dem Kochen wählen Sie die in der Anleitung beschriebene Entlastungsmethode. Manche Speisen profitieren von einem langsamen Druckabbau, andere lassen sich kontrolliert schneller entlasten. Öffnen Sie den Deckel erst, wenn das Gerät dies sicher zulässt.

Worauf sollten Sie beim Kauf achten?

Die beste Ausstattung ist die, die Sie regelmäßig nutzen. Vergleichen Sie vor dem Kauf nicht nur die äußere Form, sondern den gesamten Ablauf vom Befüllen bis zur Reinigung. Überlegen Sie, wo das Gerät steht, welche Gerichte Sie kochen und wie viel Zeit Sie für die Pflege aufwenden möchten.

Material und Verarbeitung

Edelstahl ist robust, langlebig und für viele Küchen eine vielseitige Wahl. Emaille bietet eine glatte Oberfläche und lässt sich leicht sauber halten. Bei jedem Material zählen ein stabiler Boden, sauber verarbeitete Kanten und hitzefeste Griffe. Prüfen Sie, ob der Deckel sicher sitzt und sich ohne Verkanten öffnen lässt.

Auch kleine Details beeinflussen den Komfort. Ein gut lesbarer Wasserstand, breite Griffe und ein Deckel mit verständlicher Markierung erleichtern die tägliche Nutzung. Bei elektrischen Geräten sollten Kabel, Bedienelemente und Wasserbehälter gut erreichbar sein.

Bedienung und Ausstattung

Elektrische Dampfgarer bieten oft eine automatische Steuerung. Achten Sie auf einfache Programme, eine klare Anzeige und eine Abschaltung nach dem Garvorgang. Wenn Sie lieber selbst entscheiden, passt ein klassischer Dämpfer besser. Dort kontrollieren Sie die Hitze direkt am Herd.

Beim Schnellkochtopf zählen Dichtung, Druckanzeige und Deckelverriegelung. Praktisch sind austauschbare Dichtungen und gut zugängliche Ventile. Prüfen Sie außerdem, ob Ersatzteile erhältlich sind. Das verlängert die Nutzungsdauer und erleichtert die Pflege.

Größe und Stauraum

Wählen Sie das Fassungsvermögen nach den Portionen, die Sie tatsächlich kochen. Kleine Haushalte brauchen selten ein sehr großes Gerät. Familien oder Nutzer, die gern vorkochen, profitieren von mehr Raum. Überfüllen Sie Dampfgarer und Schnellkochtöpfe niemals. Dampf muss zirkulieren können, und Druckgeräte benötigen freien Raum für die sichere Funktion.

Messen Sie den Platz im Schrank und auf dem Herd aus. Denken Sie auch an die Höhe, wenn der Dampfgarer unter einem Hängeschrank steht. Ein schweres Gerät sollte sich sicher anheben lassen. Bei häufigem Gebrauch ist ein fester Standort auf der Arbeitsfläche sinnvoll.

Reinigung und Alltag

Abnehmbare Einsätze erleichtern die Reinigung. Glatte Oberflächen nehmen weniger Rückstände auf als schwer zugängliche Vertiefungen. Fragen Sie sich, ob Sie Teile lieber von Hand spülen oder eine Spülmaschine nutzen möchten. Entscheidend bleiben die Herstellerangaben, besonders bei Dichtungen, Ventilen und elektrischen Bauteilen.

Planen Sie nach dem Kochen etwas Zeit zum Trocknen ein. Feuchtigkeit unter Dichtungen oder in Ventilen kann Gerüche verursachen und die Funktion beeinträchtigen. Bewahren Sie Zubehör so auf, dass es nicht zerkratzt oder verloren geht.

Ihre persönliche Checkliste

  • Welche Gerichte kochen Sie am häufigsten?
  • Benötigen Sie sanftes Dampfgaren oder schnelles Druckgaren?
  • Passt das Gerät zu Ihrem Herd oder zu Ihrer vorhandenen Arbeitsfläche?
  • Sind Deckel, Dichtung und Ventil leicht zu bedienen und zu reinigen?
  • Gibt es passende Einsätze, Ersatzteile und verständliche Anleitungen?
  • Haben Sie ausreichend Stauraum für Topf, Deckel und Zubehör?

Wenn Sie diese Fragen beantworten, wird die Auswahl deutlich einfacher. Für weitere Lösungen im Bereich Haushalt lohnt sich ein Blick auf die passende Produktwelt. Dort können Sie Ihr Kochgeschirr nach Einsatzbereich und Ausstattung ergänzen.

Fazit: Dampfgarer oder Schnellkochtopf?

Ein Dampfgarer ist die passende Wahl, wenn Sie Gemüse, Fisch und Beilagen schonend, übersichtlich und mit wenig zusätzlichem Fett zubereiten möchten. Ein Schnellkochtopf passt besser zu Eintöpfen, Hülsenfrüchten, Suppen und Fleisch, wenn Sie harte Zutaten schneller garen wollen.

Einen pauschalen Testsieger gibt es deshalb nicht. Entscheidend sind Ihre Rezepte, Ihre Haushaltsgröße und Ihre bevorzugte Bedienung. Das elektronische Modell steht für komfortables Dampfgaren, während und unterschiedliche Ansätze beim Schnellkochen zeigen. ergänzt den Vergleich um eine klassische Lösung für Kartoffeln und Gemüse.

Wählen Sie das Gerät, das Sie nach dem Kauf regelmäßig einsetzen. Eine passende Größe, sichere Mechanik, einfache Reinigung und eine verständliche Anleitung bringen Ihnen im Alltag mehr als eine Ausstattung, die Sie selten benötigen.

Häufige Fragen

Was ist besser, Dampfgarer oder Schnellkochtopf?
Beide Geräte arbeiten mit Dampf, verfolgen aber ein anderes Ziel. Der Dampfgarer gart offen und schonend, während der Schnellkochtopf im geschlossenen System Druck aufbaut und dadurch schneller arbeitet. Für empfindliche Lebensmittel wählen Sie den Dampfgarer, für Hülsenfrüchte, Eintöpfe oder zäheres Fleisch den Schnellkochtopf.
Sind Schnellkochtöpfe sicher?
Moderne Schnellkochtöpfe besitzen mehrere Sicherheitsstufen, etwa eine verriegelte Abdeckung, Druckregelung und eine kontrollierte Entlastung. Nutzen Sie das Gerät ausschließlich nach Anleitung, prüfen Sie Dichtung und Ventil vor jedem Einsatz und öffnen Sie den Deckel erst, wenn der Druck vollständig abgebaut ist. So bleibt das Arbeiten sicher.
Worauf sollte ich beim Kauf achten?
Beachten Sie Fassungsvermögen, Material, Deckelmechanik, Dichtung, Reinigungsaufwand und verfügbare Herdarten. Beim Dampfgarer zählen außerdem Etagen und Wasserbehälter, beim Schnellkochtopf die Druckstufen und Ersatzteile. Wählen Sie ein Gerät, das zu Ihren üblichen Portionen passt und sich nach dem Kochen vollständig trocknen lässt.
Welches Fassungsvermögen passt zu meinem Haushalt?
Für eine Person oder kleine Portionen genügt meist ein kompakter Topf. Familien profitieren von mehr Volumen, sollten das Gerät aber nicht überfüllen. Halten Sie die Mindest- und Höchstfüllmengen der Anleitung ein, besonders bei Hülsenfrüchten, Reis und Lebensmitteln, die beim Garen stark quellen oder schäumen.
Wie reinige ich Dampfgarer und Schnellkochtöpfe richtig?
Spülen Sie abnehmbare Teile zeitnah mit warmem Wasser und einem milden Mittel. Entfernen Sie Speisereste aus Ventil, Dichtung und Dampfeinsätzen, ohne Öffnungen zu verstopfen. Trocknen Sie alle Bauteile getrennt, kontrollieren Sie die Dichtung regelmäßig und beachten Sie die Hinweise des Herstellers zur Spülmaschine.
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